Südostasien 2014

vom 15. März bis 20. April
Dauer:  36 Tage 
Länge: 1700 km
Länder:  Vietnam, Kambodscha, Thailand


Wie heiß das so schön „es gibt im Leben immer eine zweite Chance“! Nachdem ich im Frühjahr 2013 meine Reisepläne wegen eines gebrochenen Armes begraben musste, war ich begeistert als Thomas mir mitteilte, dass er die Reise Mekong, „Strand & Angkor Wat“ 2014 noch einmal organisieren will.

REISEINDRÜCKE

Maedchen

Allen Ländern gemeinsam ist die Freundlichkeit der Menschen. Abseits der Touristenpfade in den kleinen Dörfern kommen die Bewohner aus Ihren Häusern und begrüßen einen überschwänglich mit einem freudigem “Hellloooooo”, Händeschütteln und Abklatschen. Die Menschen in den Städten sind nicht weniger freundlich, sie sind einfach rund um die Uhr beschäftigt und da fällt das „Helloo“ eben mal etwas kürzer aus.
Da Tom den Reiseblog auch für diese Tour geschrieben hat und er dies viel besser macht als ich es je gekonnt hätte, beschränke ich mich auf den Link zu seinen Seiten TOMTOMTRAVEL

Anstrengend waren die Straßenbaustellen in Kambodscha. Es wird dort immer auf allen Spuren gleichzeitig gebaut. Eine Regelung für den fließenden Verkehr gibt es nicht. Es gilt – dort wo keine Baufahrzeuge sind kann gefahren werden. Der Straßenuntergrund variiert dabei von fertiger Asphaltdecke bis zum groben Unterbau aus faustgroßen locker aufgeschichteten Steinen. Höhenunterschiede bis zu 50 cm muss mach dabei im Auge haben. Die Nebenstraßen bestehen meist aus einen festgefahrenen Lehm-Sandgemisch und sind gut zu befahren. Lediglich bei den Wegen und Straßen die in der Regenzeit überschwemmt, werden muss man sich entscheiden ob man durch ein handtiefes Schlagloch fährt oder auf einen schmalen Streifen zwischen zwei Löchern entlangzirkelt.

© Thomas Krech ist als freier Reiseveranstalter der Richtige Partner wenn man individuell und nicht in großen Gruppen reisen möchte und/ oder wenn einen die großen Reiseveranstalter zu teuer sind.


Zwischenzeitlich habe ich mit dem Versuch begonnen aus den 1459 mitgebrachten Videoschnipseln brauchbare Filme zu machen. Das wird zwar nicht immer gelingen. Ich hoffe aber, dass ich ein bisschen von dem weitergeben kann, was wir gesehen und erlebt haben.
Reiseindrücke In 36 Tagen in denen Thomas Krech und ich unterwegs waren, haben wir ein quirliges und rund um die Uhr geschäftiges Vietnam, ein langsam erwachendes Kambodscha und ein in weiten Teilen geschäftlich professionelles Thailand erlebt.
 
frischer Kaffee Aufgrund der zu erwartenden hohen Tagestemperaturen sind wir meist um 06:00 aufgebrochen und haben uns nach ca. 20 km an einer Garküche eine Nudelsuppe gegönnt. Bei aller Kochkunst der Thailänder, die Nudelsuppen in Vietnam waren die Besten. Die schlechteste muss heute noch in einer Suppenküche in Thailand stehen. Es gab dort überall so viele Fliegen, dass man jedem Löffel hätte kontrollieren müssen ob man tatsächlich nur eine Hühner-Nudelsuppe isst oder ob da auch noch andere Tierchen dabei sind. 

Leider haben wir an einigen Ständen gesehen, dass Fertigsuppen in den Regalen lagen. Sie werden zwar durch Genüsse etwas aufgepeppt, der Geschmack bleibt der gleiche – ob in Hamburg oder Phnom Pen.
Aber auch beim Kaffee hatte Vietnam die Nase vorne. Dort wurde er immer frisch gebrüht, während man sich in Thailand und teilweise auch in Kambodscha damit begnügte eine Portionspackung Instantkaffee aufzumachen.
Auch wenn einmal ein gegrillter Fisch als Holzkohle daher kam, insgesamt war das Essen aber sehr gut! Ich hatte auf dieser Reise den aber Eindruck dass Vietnam aber auch Kambodscha gegenüber der thailändischen Küche aufholt.


Die Übernachtungsmöglichkeiten waren in allen drei Ländern bis auf zwei Ausnahmen gut bis sehr gut. Die Betten waren schön hart, die Kissen ausreichen dick und die Klimaanlagen von den Geräuschen her erträglich. Die Preise lagen zwischen 5,00 und 50,00 € – wobei die beiden schlechten Übernachtungen zu den teureren gehörten. Hotelzimmer
Auf der Ferieninsel Phu Quock bekamen wir in dem Resort in dem Thomas schon einmal war, leider nur ein Not-Zimmer im Eingangsbereich mit Ventilator ohne Klimanalage. Wenn nach Mitternacht der Mopedverkehr, der gefühlt durch mein Zimmer ging weniger wurde, konnte ich auf der zum Bett umfunktionierten Massageliege auch einigermaßen Schlafen. Etwas heftiger war es auf der Insel Ko Samet. Wegen des Neujahrfestest waren alle brauchbaren Zimmer ausgebucht. Was wir bekamen waren zwei Zimmern im Dachgeschoß mit zwei kleinen Fenstern in Bodenhöhe – ohne Klimaanlage. An schlafen war dort nicht zu denken. Und so kam es, dass ich die Nacht im Liegestuhl am Strand verbracht habe. Nach zwei Flaschen Chang-Bier (a‘ 0,65 Ltr.) habe ich es dann geschafft bis fünf Uhr vor mich hin zu dösen. Allerdings wurde ich morgens von zwei Miezen gestört die mit mir schmusen wollten. Bevor falsche Gedanken aufkommen – sie hatten vier Beine ein rotes und ein getigertes Fell.
Thailand 2015

tomtomtofu 2020

Für die Megatour 2020 , von Berlin nach Tokio  und weiter nach Hanoi laufen die Vorbereitungen!