1. Tag /02.Nov – Ankunft – 20 km
«  kleine Schnuppertour in der Umgebung

Nach etwas mehr als 9 Stunden Flug und einen Zwischenstopp in Dubai ist die Maschine der  Emirates Airlines pünktlich um 08:20 auf dem Colombo Bandaranaike International Airport gelandet.COLOMBO-AIRPORT
Mein Gepäck hatte sich erfreulicher Weise auf dem Laufband nach vorne gedrängt und da auch die Einreise- formalitäten erfreulich schnell erledigt waren, schon nach einer halben Stunde vom Veranstalter, Herrn Lenora in Empfang genommen.
Es ging dann in recht flotter Fahrt in die etwa 30 km entfernt liegende „Villa Viana“ in Marawila an der Westküste.
Bei einem verspäteten Frühstück lernte ich meine Mitradlerin Christine kennen, die schon am frühen Morgen angekommen war.
Am Nachmittag bekamen unsere Räder die wir, nachdem sie passend eingestellt waren, gleich bei einer 20 km Erkundungstour ausprobiert konnten. Die Strecke ging am Strand entlang, wo wir freundlich mit „Mallie“ oder „Ajubowan“ begrüßt wurden.
Entgegen meiner Erwartung sahen wir auf der Strecke nur einen buddhistischen Tempel dafür aber viele christliche Kirchen. Auf den Friedhöfen hatten sich viele Menschen versammelt, da hier Allerheiligen immer am 2. November begangen wird.
Auf der Rückfahrt begann es leicht zu regnen und es dauerte, als wir wieder im Hotel waren, keine 10 Minuten bis aus dem leichten Regen ein tropisches Gewitter wurde, dass fast die ganze Nacht andauerte.
Wir haben, müde wie wir von der Reise waren, den Tag bei einigen guten Currys und einem Bier ausklingen lassen.

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2.Tag /03.Nov – 57 km – 238 Höhenmeter
«   anfangs eben, später hügelig  bei 27°

Nach einem ausgiebigen Frühstück, das für mich aus Kokosmilchreis und Chilipaste bestand, sind wir um halb acht losgefahren.
Es ging erst mal ca. 15 km an der Küste entlang. An der Straße, gab es unzählige Verkaufsstände an denen die Fischerfamilien ihre Fänge der letzten Nacht anboten. Das Angebot reichte von kleinen Sprotten bis zum Meter großen Thunfisch.
Aber auch am Tage hatten die Fischer ihre Netze von Land aus in das Meer gezogen. Die beiden Enden, werden dann in stundenlanger mühseliger Arbeit wieder eingeholt. Wir haben nur 10 Minuten an den Seilen mitgezogen und schnell festgestellt, dass es Schwerstarbeit ist was die Fischer da leisteten.
Nachdem wir in das Landesinnere abgebogen waren, ging es überwiegend auf kleinen Nebenstraßen, vorbei an Reisfeldern und Palmenplantagen. Der Geruch von Rauch führte uns zu einem kleinen Betrieb in dem Kokos Mark getrocknet, gemahlen und daraus Öl gepresst wurde.
Auch wenn es zwischendurch einige Male tröpfelte, machte uns die ausklingende Monsunzeit und sicher auch der Regen der letzten Nacht an einem Flussübergang Probleme. Die Straße endete in einer großen Wasserfläche deren Tiefe man nur erahnen konnte. Zwar kam uns ein großer Lastwagen entgegen, dass Kopfschütteln des Fahrers als er unsere Räder sah war eindeutig. Also einige Kilometer zurück und an einer anderen Stelle über eine schmale Hängebrücke den Fluss überquert.
Nach ca. 40 Kilometer wurde die Landschaft etwas hügliger und die Straßen einige Male recht naturbelassen. Trotzdem waren wir froh, dass wir zwischendurch nur kurze Strecken auf stark befahrenen Straßen fahren musste.
Bei Kilometer 57 war dann für mich abrupt Schluss – mein Hinterreifen hatte sich einen Nagel eingefangen und war damit platt. Um in das Hotel zu kommen, wurde ich und mein Fahrrad kurzerhand in ein Tuk-Tuk verladen. Nach wenigen Kilometer wurde ich zu meiner Erleichterung in das Begleitfahrzeug umgeladen. Nachdem auch Christina und Herr Lenora nachgekommen waren ging es im Auto in das Pinlanda Hotel in Pinawala.
Der Ort ist aufgrund seines Elefantenwaisenhauses (Pinnawala Elephant Orphanage) bekannt, wo verwaiste oder verwundete Elefanten in natürlicher Umgebung gepflegt werden. Die Herde ist weiträumig eingegrenzt, was den Eindruck erweckt, dass die Elefanten in freier Wildbahn leben.
Den schönen und interessanten Tag haben wir, auf der Hotelterrasse mit Blick auf Fluss Maha Oya ausklingen lassen. Die guten Currys und zwei Bier gab es natürlich auch.

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3.Tag /04.Nov – 85 km – 484 Höhenmeter
«   hügelig mit bissigen Anstiegen bis 10%, vormittags klaren Himmel, nachmittags bewölkt  und Regen bei 27° bis 30°

Da wir ja direkt am Elefantenpool wohnten, konnten wir aus nächster Nähe beobachten wie gegen 08:30 eine kleine Gruppe Elefanten zu baden in den Fluss geführt wurde. Abgesehen von einem jungen Tier, waren die anderen recht träge und ließen sich von Ihren Mahut nur wiederwillig waschen.

Da nichts weiter passierte und mein Fahrrad auch wieder Druck am Hinterreifen hatte, sind wir noch vor zehn Uhr zu unserer heutigen Tour aufgebrochen.
Nach einem kurzen flachen Stück ging es eine Weile gemächlich bergauf bis nach ca. 15 km einige recht bissige Anstiege mit bis zu 10% Steigung. Da auch noch die Sonne vom fast wolkenlosen Himmel brannte waren wir recht froh als wir den Scheitelpunkt erreicht hatten. Leider war die Abfahrt auf der anderen Seite nicht besonders rasant, da zwischen den Schlaglöchern nur sehr wenig Straße war.

Im Laufe des Vormittags sind wir dann für ca. 30 km in den Bus umsteigen. Mit dem Fahrrad auf der Hauptstraße zu fahren wäre einfach zu gefährlich gewesen, zumal diese in ganzer Länge auch noch eine Großbaustelle war.

Die Landschaft in den Bergen unterschied sich kaum von der in der Ebene. In den Tälern wird Reis angebaut und an den Hängen gibt es großflächig Palmplantagen. Erst in den höheren Regionen konnte man noch den unberührten Regenwald sehen.

In den kleinen Orten die sich an den Straßen eng aneinander reihten wurden wir von den Leuten so freundlich begrüßt, dass wir eigentlich einen dritten Arm benötigt hätten um zurückzuwinken.

Vom Straßenzustand her war alles dabei – von ganz schlecht bis sehr gut. Besonders auf den Pisten aus roter Erde gab es viele mit Wasser gefüllte bei denen man nur raten konnte wie tief sie denn seien.

Schon gegen Mittag sah man in der Ferne wie sich große Wolkentürme bildeten. Es dauerte noch bis zum späten Nachmittag bis uns der Regen erreichte. Glücklicher Weise er nicht besonders heftig, so dass wir, als wir im Hotel in Dambulla ankamen zumindest noch trockene Unterhosen hatten.

Den für heute geplanten Besuch des Höhlentempels haben wir auf Morgen verschoben und den Tag nach dem obligaten Currys mit Bier recht früh beendet haben.

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4. Tag /05.Nov –  53 km – 352 Höhenmeter
« anfangs eben, später hügelig, vormittags wenig Wolken bei 30°, später bewölkt 23° und Regen

Nach einem recht ausgiebigen Frühstück, sind wir sind wir erstmal mit dem Auto zu den Dambulla Felsenhöhlen gefahren. Aufgrund des großen Parkplatzes für Busse konnte ich schon sehen, dass dieser Ort nichts mit den mystischen Höhlentempeln die ich aus Thailand kenne, zu tun hat.

Wir mischten uns unter eine Koreanische Reisegruppe und erklommen die rund 200 Meter bis zum Höhleneingang über teils recht steile Stufen. In den drei, frei zugängigen Höhlen gibt es 153 Buddha-Statuen und drei Statuen von Königen. Das Besondere an diesen Höhlen, sind die schönen Deckenzeichnungen und Wandgemälde die zum Teil noch aus dem 1. Jahrhundert n.Chr. stammen.
Gegen elf Uhr sind wir dann wieder auf unsere Räder gestiegen und in Richtung Sigiriya aufgebrochen. Die Fahrt über die ruhigen Nebenstraßen wurde jäh unterbrochen, da mein Sattel unter meinem Hintern wegbrach. Gut ausgerüstet wie unsere Reiseführer waren, hatten sie sogar zwei neue Sättel zu Auswahl, von denen der breitere schnell montiert war, so, dass wir kurz nach Mittag am Sigiriya erreichten.

Sigiriya, ist ein Vulkankegel, der etwa 200 m aus der Ebene aufragt und auf dem sich die Ruinen einer historischen Felsenfestung aus der Zeit um 473 n. Chr. befinden. Schon von weitem war zu sehen, dass der Aufstieg recht anstrengend und Schwindelerregend sein würde. Die gefühlten zehntausend Stufen waren steil und ziemlich schmal.
Etwa auf halber Höhe, unter einem Felsüberhang kann man Fresken von meistens barbusigen Frauen besichtigen. Die Wolkenmädchen wie sie auch genannt werden sind aber nur über eine stählerne Wendeltreppe die frei über dem Abgrund hängt zu erreichen.
Nachdem wir uns, mit – vom Abstieg, weichen Knien wieder auf die Fahrräder geschwungen hatten, ging es weiter auf schönen ruhigen Nebenstraßen in Richtung Habarana.
Zwischendrin hatten wir an einer kleinen Grundschule Halt gemacht. Die Kinder saßen im Garten und mussten der Reihe nach, Gedichte, Lieder oder Dialoge vortragen. Natürlich hat unser Erscheinen

Auf den letzten Kilometern fing es an zu regnen. Wir kamen aber noch einigermaß trocken im Hotel an das etwas abseits der Straße in einem schönen Garten lag. Die Zimmer waren recht ordentlich und dass Essen ausgezeichnet. Leider haben wir, wie unser Reiseleiter später sagte, mit 4600 SR etwas zu zu viel bezahlt.

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5. Tag /06.Nov – 58 km – 190 Höhenmeter
« vormittags 30°, nachmittags 23° bei Regen

Nach einem guten Toast und Curry Frühstück ging es in flotter Fahrt auf einer Hauptstraße in Richtung Pollonnaruwa. Genau so flott war ein Hund, der bellend von der Seite angeschossen kam und versuchte mir in den Fuß zu beißen. Glücklicher Weise ist er dabei abgerutscht und erwischte nur meine Sandale die, wie ich unbeschadet blieb.
Nach 25 km sind wir in Richtung Osten abgebogen und die nächsten 40 km über Nebenstraßen auf Dämmen und an Kanälen entlanggeradelt. Auf halber Strecke bekamen wir auch einen wilden Elefanten zu sehen. Leider war diese Stelle, an der mit großer Sicherheit Elefanten zu anzutreffen sind, die örtliche Müllhalde.
Unterwegs haben wir auch noch stattliche Warane, viele Eisvögel und einige Affenarten gesehen.

Bei der Mittagsrast in einem kleinen Laden an einer Wegkreuzung, bekamen wir nicht nur scharfes und süßes zu essen, wir hätten uns auch jeder eine Betelnuss in die Backe stopfen können – haben darauf aber verzichtet, da man davon rote Zähne bekommt.

Schon als wir dort wegfuhren, zogen große Gewitterwolken auf. Und es dauerte nicht lange, da vielen die ersten dicken Tropfen. Für eine erste halbe Stunde haben wir uns, mit einigen anderen bei einem kleinen Geschäft untergestellt und einen Tee getrunken. Der war zwar, wie bestellt ohne Zucker, dafür aber mit viel süßer Kondensmilch.
Da nicht abzusehen war, dass es aufhören würde zu regnen, haben wir uns auf unsere Räder geschwungen und sind bei Tropischen Regen aber nur mehr 23° die 10 km zum Hotel geradelt.

Da wir nicht, wie zwei Nächte zuvor, nach Schimmel riechende Zimmer haben wollten, hat es einige Zeit gedauert bis wir in einem Bungalow zwei passable Räume beziehen konnten.

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6. Tag /07.Nov – 76 km – 635 Höhenmeter
« hügelig, bei vormittags 30°, nachmittags 24° bei Regen

Als ich das Frühstücksbüffet sah, vermutete ich schon, dass dieses für die Coca-Cola – Gäste gedacht war. Ich habe mir aber trotzdem einen Teller geschnappt und mir vom Fisch- Kartoffel- und Linsencurry genommen. Dazu zwei Löffel Gewürzsoßen, von denen ich wusste, dass sie scharf sind.
Kaum saß ich, kam der Kellner mit besorgten Gesicht an meinen Tisch. Auf meine Frage hin „was it wrong“ meinte er mit Blick auf meinen Teller „no no, it ist very spicy“ und ob ich nicht doch ein Omelett möchte. Ich konnte ihn beruhigen und wollte anstelle des landesüblichen süßen Tee nur einen Kaffee mit Milch.
Christina, die etwas später kam, hat sich dann doch an Toast, Marmelade und Omelett gehalten.
Als wir gegen neun losfahren wollten, bemerkte ich, dass mein kleiner Seitenspiegel weg war. Er war, wie mit unser Reisleiter erzählt von den Affen die auf den Dächern herumtobten geklaut worden. Es hatte viel Mühe gekostet den Affen mein wichtiges Fahrradzubehör wieder abzunehmen.
50 Kilometer unserer heutigen Strecke, verliefen entweder über Deichstraßen der Stauseen oder an Kanälen über die das Wasser auf die Reisfelder oder Bananenplantagen verteilt wird. Beides war eindrucksvoll. Von den Deichen hatte mach die schöne Aussicht und an den Kanälen war man umgeben von üppiger Vegetation.
Es gab zwar über weite Strecken Elefantenschutzzäune aber leider keinen Elefanten der daran gerüttelt hat. Dafür waren viele Warane, Mungos, verschiedene Affen und die unterschiedlichsten Vögel zu sehen.
Am Nachmittag, nachdem wir auf die Hauptstraße abgebogen waren, bewölkte sich der Himmel stärker und es fing an zu regnen und das war gut so. Denn von nun an ging es bergauf. Anfangs noch moderat, kam dann ein längeres Stück mit über 11% Steigung. Bei wechselnden Straßenzustand, von ganz neu bis Matschpiste, ging es immer wieder 200 m bergauf und dann wieder 150 bergab.
Als wir gegen 16:30 im Hotel ankamen, es liegt abseits mitten in einem Gewürzgarten haben wir, wie immer uns und unsere Sachen gewaschen und bis zum Abendessen, es gab (3 Currys und 2 Bier, die Betten ausprobiert.

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7. Tag / 08. Nov – 44 km – 928 Höhenmeter
« in den Bergen – Steigung bis 11% – . bei vormittags 30°, nachmittags 22° bei Regen
Wie sind heute etwas früher aufgebrochen, um Silke vom Hotel abzuholen. Sie wird die verbleibenden vier Tage mit uns radeln.
Wegen des Verkehrs an der Hauptstraße sind wir die ersten 25 km mit dem Bus gefahren und haben uns zwischendurch einen hinduistischen Tempel mit einem imposanten Tempelturm angesehen.
Gegen 11:00 Uhr sind wir uns auf unsere Räder gestiegen und haben angefangen kräftig zu strampeln. Vor uns lagen die Dumbara Berge die wir in einer Höhe von ca. 1100 Meter überqueren mussten um zu den Knuckles Range und dann nach Kandy zu gelangen. Auf den 16 km bis zum Scheitelpunkt gab es Steigungen zwischen 4% und 11%.
Ab ca. 600 Meter Seehöhe tauchten dann die ersten Teeplantagen auf die mit zunehmender Höhe immer größer wurden. Obwohl es Sonntag war, sahen wir einige Pflückerinnen in den steilen Hängen bei der Arbeit.
Um nicht zu spät in das Hotel zu kommen, sind wir gegen 16 Uhr in den Bus gestiegen und die letzten 15 km durch den immer stärker werdenden Verkehr nach Kandy gefahren. Den eigentlich für heute geplanten Besuch des Zahntempels haben wir auf Morgen verschoben.
Das Hotel-Buffet hatte einige lokale Gerichte, die aber eher für  den europäischen Geschmack gewürzt waren.

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8.Tag /09. Nov – 24 km – 590 Höhenmeter
« bergig steil, überwiegend bewölkt um 22° 

Zum Frühstück gab es heute wie schon die letzten Tage, neben den Currys etwas Toast, Marmelade, Obst und Kaffee.
Danach haben wir den Zahntempel, eines der wichtigsten Heiligtümer der Buddhisten besucht. Da es „DIE“ Sehenswürdigkeit von Kandy ist, waren auch entsprechend viele Touristen da. Der Zahn Buddhas wird nur alle 10 Jahre in einer Prozession gezeigt, die von mehr als 100 Elefanten gebildet wird. Da es bis dahin noch 6 Jahre sind, sind wir zum königlichen Botanischen Garten von Peradeniya in der Nähe von Kandy gefahren.
Ohne die Fachkundige Führung unseres Reiseleiters hätten wir nur erahnen können, welche botanischen Kostbarkeiten dort wachsen.

Nicht weit entfernt vom Park, gab es in einem kleinen Lokal guten Bratreis, Currys und Tee.
Gegen 11:00 Uhr und etwas abseits der Hauptstraße auf die Räder gestiegen. Laut unseres Reiseleiters, der bei den Kilometer- und Höhenangaben immer etwas ungefähr ist, sollten es bis zum Hotel ca. 30 km sein und es sollte etwas bergauf und bergab gehen.
Und es ging gleich zu Anfang heftig hoch und nur wenig runter. An den steilen Anstiegen machte sich mein voller Curry-Bauch unangenehm bemerkbar. Wir kämpften uns die nächsten Stunden mühsam über 26 km auf 750 Meter hoch ehe es zu regnen anfing.
De es inzwischen 17 Uhr geworden war und die Dämmerung einsetzte, sind wir die restlichen 20 km mit dem Buss in das Hotel „Rambodafalls“ gefahren. Meine Begleiterinnen hatten sich schon vorab eine Massagestunde organisiert und saßen dementsprechend entspannt beim Abendessen, das wie am Vorabend ziemlich europäisch gewürzt war.
Unser Reisebegleiter hatte im Ort eine Flasche Arack besorgt, deren Volumen wir, nach dem Abendessen um einige Gläschen verringert haben.
Wir haben danach alle wunderbar geschlafen.

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9. Tag (10. Nov) – 25 km – 824 Höhenmeter
« bergig steil, überwiegend bewölkt um 22°  

Erst am Morgen, konnten wir sehen in welch schöner Landschaft das Hotel der letzten Nacht liegt.
Umgeben von üppigen grün, gab es unmittelbarer Nähe einen großen Wasserfall, dessen Rauschen von weitem zu höheren war.
Nach einem ausgiebigen Frühstück, das uns vom nicht allzu freundlichen Personal serviert wurde sind wir mit dem Auto zu einer Teefabrik gefahren.
Leider war in der Verarbeitung noch nichts los, da die, heute gepflückten Teeblätter erst am Nachmittag in die Fabrik angeliefert werden. Trotzdem war die Führung durch unseren Reiseleiter sehr interessant, zumal in der Sortierung einige Frauen damit beschäftigt waren die Produktion des Vortages versandfertig zu machen.
Nachdem wir noch einen Tee getrunken und meine Mitradlerinnen einige Pakete Tee erstanden hatten, ging es mit dem Auto zu unserem Startpunkt.
Von da an ging es mehr als vier Stunden bergauf bis auf 1500 Meter Seehöhe. Die Straßen waren abgesehen von der Steilheit stellenweise recht schmal und holprig.
Die Landschaft war überwältigend schön und die Menschen freundlich, wenn auch einige pubertierende junge Männer gegenüber Silke recht aufdringlich waren. Möglicher Weise, war die Eine oder Andere Betelnuss die die Jungs kauten daran schuld.

Wir waren schon weit über 1100 Meter, als unser Begleitfahrzeug an einem in den Graben gerutschten Bus vorbei zirkeln musste. Es hat glücklicher Weise geklappt.
Es hätte sonst für uns keine Möglichkeit gegeben, in das Auto umzusteigen. Dies haben wir nämlich getan als es in 1500 Meter anfing zu regnen und es fühlbar kühler wurde.
Wir sind dann mit den Buss nach Nuwara Eliya gefahren. Am Abend haben wir uns einige koloniale Bauten angesehen, in einem kleinen Restaurant zu Abend gegessen und uns dann versucht die etwas klamm- feuchten Betten  anzuwärmen.

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10. Tag /11. Nov – 35 km
« bergig steil, wenig bewölkt bei durchschnittlich 24°  

Nachdem wir, die Nacht in den nass- klammen Betten überstanden hatten, gab es ein einfaches übersichtliches Frühstück, das aber durch den weitgehend klaren Himmel wettgemacht wurde.

Da der Bahnhof von Nuwara Eliya ziemlich weit außerhalb liegt, sind wir mit dem Auto dorthin gefahren und recht pünktlich in den Zug gestiegen. Auch wenn Wagen und Lokomotive recht modern waren, so stammte die Technik am Bahnhof noch aus der Kolonialzeit. Und wie gewohnt war reichlich Personal zu sehen, deren Chef ganz in weiß hinter seinen großen Schreibtisch thronte.
Die zwei Stunden Zugfahrt nach Hatton Downhill bot noch einmal eine schöne Aussicht auf die vielen Teeplantagen an den Hängen und die umgebende üppige Vegetation.
Als wir gegen 11 Uhr auf unsere Räder umstiegen, waren wir noch 80 km und viele Höhenmeter von unserem Hotel entfernt. Wir beschlossen soweit und hoch zu fahren wie es irgend ging und möglichst spät Auto umzusteigen. Wir wollten aber auf jedem Fall, nach der mühseligen Strampelei etwas von der Abfahrt von 1495 auf 785 Höhenmeter haben. Leider waren die Straßen doch sehr holprig so dass die geplant rasante Abfahrt ziemlich gebremst war. Dafür haben wir von dem schönen Nebelwald um so mehr gesehen. Zwischendurch gab es eine Tee Pause in einem kleinen Dorf, in dem wir von den Einwohnern neugierig begutachtet wurden.
Eigentlich wollten wir nach der Abfahrt noch einige Kilometer fahren, doch hatte mein Fahrrad etwas dagegen. Dass Hinterrad blockierte und es war auch nicht zu erkennen warum. Also ging es im Auto weiter.
Das Hotel, das für heute geplant war, roch arg muffig und schimmelig und lag auch noch direkt an der Hauptstraße. Nachdem ich auch noch plötzlich eine Horde Feuerameisen in meinen Sandalen hatte, sind wir wieder losgefahren und hatten dann bei schnell werdender Dunkelheit ziemlich Mühe etwas Besseres zu finden. Nach einigen Fehlschlägen, erreichten wir am Ende eines steilen und schmalen Weges ein vielversprechendes Gästehaus mit fünf schönen Zimmern die alle frei waren. Nach einem guten Abendessen sanken wir gegen 10 in unsere Betten.

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11. Tag /12. Nov – 35 km – 569 Höhenmeter
« bergig steil, wenig bewölkt bei durchschnittlich 29° 

Erst am Morgen sahen wir in welch schönen Gästehaus wir übernachtet hatten. Mitten im Grün, etwas oberhalb eines Baches haben wir auf der Terrasse unser gutes Frühstück genossen und waren nicht beleidigt, dass Versuch meine Fahrrad zu reparieren unseren Start verzögerte.
Gegen Neun Uhr war aber klar, dass der Lagerschaden am Hinterrad nicht zu beheben war. Ich bin dann auf das Rad unseres Reiseleiters gestiegen, der den Tag im Begleitfahrzeug verbrachte.
Tendenziell ging die Strecke nach Udawalawa zwar nach unten, es gab aber auch einige recht heftige Anstiege, bei denen ich Angst hatte stehen zu bleiben, weil ich dann zurückgerutscht wäre. Wie auch an den anderen Tagen, sahen wir unterwegs jede Mange kleineres Getier links und rechts der Strecke.
Die Großen Tiere sollten wir am Nachmittag im Nationalpark Udawalawa bei einer Jeep-Safari zu sehen bekommen. Um rechtzeitig da zu sein, haben wir die Räder nach 48 km eingepackt und sind in das Hotel Water Garden am Nationalpark gefahren.
Schon eine halbe Stunde bevor unsere Safari losging, zogen schwarze Wolken auf und man hörte Donnergrollen. Wir sind aber trotzdem losgefahren und bekamen bald die ersten Elefanten zu sehen. Einer von ihnen stand unter einen großen Baum und nach kurzer Zeit wussten wir auch warum. Es fing so an zu schütten, dass man nicht mehr als 20 Meter weit sehen konnte. Das war es dann auch mit der Safari.
Kurze Zeit nachdem wir zurück im Hotel waren, hörte der Regen auf, wir hatten aber keine Lust noch einmal loszufahren.

Den Abend verbrachten wir bei mehreren guten Currys.

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12. Tag (13. Nov) – 48 km – 227 Höhenmeter
« eher flach, wenig bewölkt bei durchschnittlich 28° bei gefühlten 100% Luftfeuchtigkeit

Heute beim offiziellen Bike-Finale radeln wir in den Süden an die Küste. Die wenigen Höhenmeter im Vergleich zu den Vortagen stecken wir locker weg. Auch eine überschwemmte Straße und ein umgesägter Baum konnte uns nicht stoppen.
Allerdings haben wir entlang der breiten Kanälen immer wieder gehalten, da am Ufer oder auf der Straße immer wieder Leguane, Chamäleons, oder Schlangen zu sehen waren.

Da jeder von uns dreien unterschiedliche Verlängerungen gebucht hatte sind wir gegen 17 Uhr in das Auto umgestiegen um rechtzeitig zum ersten Ziel nach Galle zu kommen, wo ich glaubte ein Zimmer im  Rampart View Guest House reserviert zu haben. Leider war das Haus wegen Renovierung geschlossen. Nach zwei Absagen, fand sich für mich in unmittelbarer Nähe in einem schönen Gästehaus ein Zimmer.
Weil dies unser letzter gemeinsamer Reisetag war, hatten wir beschlossen in Galle noch einmal gemeinsam zu Abend zu essen. Und da wir bei der 48 km Radtour doch etlichen Pfützen nicht so richtig ausweichen konnten, haben wir uns der Reihe nach in meinen Zimmer frisch gemacht.
Während ich in der Lobby wartete, kam die Chefin des Gästehauses sichtlich beunruhigt auf mich zu und wollte wissen, mit wie vielen Personen ich denn einziehen wolle? Ich konnte sie beruhigen, dass die Damen sich nur duschen und umziehen wollten um beim Abendessen nicht unangenehm aufzufallen.

Gegen acht Uhr war es dann so weit, meine beiden netten Reisebegleiterinnen waren auf dem Weg in Ihre Hotels und ich saß ungewohnt alleine mit einem Mango-Lassi auf meinen Balkon bis es zu regnen begann.

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13. Tag /14. Nov  – 10 km
« Galle – Stadtrundfahrt

Entgegnen meiner Planung, heute in den Kottawa Forrest zu fahren, habe ich etwas länger geschlafen, meine Sachen sortiert und gegen 10 Uhr eine Runde im Galle-Fort gedreht und mir die alten Gebäude angesehen. Obwohl dieser Altstadtbereich sehr touristisch war, waren nur wenige Ausländer zu sehen. Richtig Betrieb war nur im Bereich der Festung aus der Zeit der Portugiesen um 1640. Sie ist eine beliebte Kulisse für Hochzeitsfotos ist.

Am späten Vormittag habe ich in einem kleinen Lokal zwei Mango-Lassi geschlürft, die so sättigend waren, dass am Nachmittag bei der größeren Stadtrundfahrt keinen Appetit auf die guten mit scharfen Gemüse gefüllten Teigtaschen hatte.
Die bunte Vielfalt auf den Straßen und Märkten war gewohnt asiatisch, nur das permanente Hupkonzert -jeder Überholvorgang wir mit Hupen eingeleitet und es wird nochmals Gehupt wenn er beendet ist, war etwas heftiger als in anderen Städten Asiens.
Nachdem ich am Abend das Fahrrad noch einmal durchgecheckt hatte, ging ich recht früh ins Bett, da ich am nächsten Tag um 7 Uhr losradeln wollte.

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14. Tag (15. Nov) – 78 km – 121 Höhenmeter
« flach, 4 Stunden tropischer Regen bei durchschnittlich 24°

Da meine Wäsche noch nicht fertig war, bin ich nicht wie geplant um sieben Uhr losgekommen. Die halbe Stunde Verzögerung nutzte ich für ein kleines Frühstück, das mir von der Chefin des Hauses im Pyjama auf der Terrasse serviert wurde.

Mit nun, etwas mehr Gewicht, es war ja kein Begleitfahrzeug mehr dabei, bog ich hinter Galle auf die Küstenstraße ein, wo mir gleich ein heftiger Wind entgegen blies.  Und es dauerte keine halbe Stunde, da fing es an zu regnen. Obwohl die Wolken richtig dunkel waren, war der Regen nicht allzu stark und in der Ferne sah der Himmel etwas heller aus. Nach einigen Kilometern, musste ich aber feststellen, dass aus den hellen Wolken der Tropenregen kommt – große Tropfen dicht an dicht.
So blieb es bis ich für die nächsten 78 km. Erst als ich mich Kalutara näherte klarte es auf und die Sonne kam durch.
Gegen 13 Uhr, ich hatte mein Kilometer-Pensum erreicht, folgte ich einem Reklameschild und bog in Richtung Strand. Dort konnte ich unter mehreren Resorts und Hotels wählen. Nach einem gruseligen Gästehaus landete ich im „Garden Beach Hotel“ in dem ich ein schönes Zimmer für 30 € bekam.

Nach einem guten Mittagessen bin ich mit dem Rad den Strand entlang gefahren um zu sehen, was die Einheimischen so am Sonntagnachmittag so treiben. Größtenteils war Müßiggang angesagt, nur einige Fischer waren bei Ihren Booten und trafen Vorbereitungen, für den nächsten Fang.

Wie auch an der Hauptstraße gab es auch hier in den Dörfern noch viele Ruinen vom Tsunami 2004. Irgendwie hatte ich den Eindruck, dass von den vielen Milliarden Hilfe hier nichts angekommen ist.
Wie mir ein Tuk-Tuk-Fahrer erzählte, haben nach der Katastrophe große Konzerne den Kleinbauern und Fischern ihr Land für wenig Geld abgekauft und mit nicht immer ganz klaren Mitteln große Hotels an den Strand gebaut.
Da mein Fahrrad kein Licht hatte, bin ich bei Sonnenuntergang in Richtung Hotel gefahren und erst bei Dunkelheit in das Hotel gekommen, da mir ein deutsch sprechender Sri-Lanker von seiner Zeit in Hamburg erzählen musste.

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15. Tag (16. Nov) – 46 km
« flach – Ankunft in Colombo, kurzer tropischer Regen bei durchschnittlich 28°,  

Da es morgens im Hotel noch ziemlich ruhig war, bin ich gegen sieben Uhr ohne Frühstück losgefahren.
Auf der Hauptstraße wurde ich vom tosenden Verkehr empfangen, blieb aber bald im selbigen stecken. Kalutara hat nämlich mehrere Verkehrsampeln an denen auch noch Polizisten standen. Diese Kombination erzwang die Einhaltung der Verkehrsregeln und führte zur Staubildung.
Da das langsame Fahren und immer wieder stoppen mit dem voll bepackten Fahrrad nicht einfach ist, war ich froh als mich mein Navi auf eine Nebenstrecke führte.
Die ersten 15 km ging es auf einer schönen Straße entlang der Küste und parallel zur Eisenbahn. Weil es in der Nacht kräftig geregnet hatte, standen einige Abschnitte knöcheltief unter Wasser, was aber nicht weiter schlimm war. Erst als aus der asphaltierten Straße eine Sandpiste mit kleinen Seen unbekannter Tiefe wurde, bin ich wieder auf die Hauptstraße abgebogen.
Inzwischen war ich in den Vororten von Colombo angekommen wo die Bebauung dichter und der Verkehr heftiger war. Gegen elf Uhr hat dann der Himmel seinen Wasserhahn so kräftig aufgedreht, dass ich nach 5 Minuten bis auf die Unterhose nass war. Der Regen kühlt zwar etwas ab, aber es blieb so warm, dass die Klamotten nach einer halben Stunde wieder trocken waren.
In Colombo-City, habe ich, dank meines Navigationsgerätes ohne Probleme mein Hotel im Stadtteil „Fort“ gefunden. Es liegt gegenüber den Zwillingstürmen des World Trade Centers zwischen der Altstadt und dem Bankenviertel.
Am späten Nachmittag bin ich vorbei am Uhrturm und am Parlament zur Strandpromenade des „Galle Face Greenes“ gegangen, wo es aber nicht besonders zu sehen gab.
Da mein Fahrrad für meine Verlängerungstour nur geliehen war, kam gegen acht Uhr abends der Veranstalter, Herr Lenora um es abzuholen.
Bei einen “ Chicken Curry und eine Lion Lager“ auf der Dachterrasse Hotels ging der Tag zu Ende.

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16. Tag /17. Nov – 10 km
« zu Fuß durch die Altstadt von Colombo – 30° bei fast wolkenlosem Himmel

Nach dem Curry-Frühstück, das Kontinental sah nicht besonders einladend aus, bin ich zuerst zum Großmarkt „Manning Market“ gegangen, der in der Nähe der Bahnstation „Colombo Fort“ liegt.

Der Markt ist von einer großen dunklen Mauer umgeben, die eine nicht mindere graue, zum Teil ziemlich marode Gebäudeansammlung umfasst. Die niedrigen Häuser sind in hunderte kleine und größere Geschäfte unterteilt, in denen alles Angeboten wird, was eine Großstadt wie Colombo zum Essen braucht.

Das Gedränge zwischen Lastenträgern, Handkarren, Tuk-Tuk-Fahrern und Lastwagen ist chaotisch, aber alle funktioniert irgendwie. Trotz der schweren Arbeit, der Hektik und dem Lärm sind alle irgendwie gut drauf, was wahrscheinlich (leider) auch den reichlichen Genuss der Betelnuss zuzuschreiben ist.

Man kann für die vielen Menschen dort Lasten schleppen, nur hoffen, dass nie ein Gabelstapler durch das Eingangstor fährt. Hunderte würden das Wenige (150 bis 200 € im Monat) verlieren und im endgültigen Elend versinken.

Gegen Mittag, als meine durchschwitzte Kleidung, langsam den Geruch des Marktes annahm, bin ich zurück in das Hotel und habe mich erstmal dampfend unter die Dusche und dann in den kühlen Luftstrom der Klimaanlage gestellt.

Erfrischt, ausgeruht und neu eingekleidet machte ich mich am frühen Nachmittag auf den Weg zu dem nur wenige hundert Meter entfernten Pettah Markt, dessen Eingang der Khan Uhrturm ist. Er ist ein riesiger Basar, ein Labyrinth aus schmalen Straßen und Gassen, voll mit Menschenmassen zwischen denen sich Lastkarren, Tuk-Tuk und Pkw ihren Weg bahnen.
Viele der kleinen Geschäfte haben ihr Warenangebot nach draußen gestellt und wenn dazwischen ein Handbreit Platz bleibt, wird dieser von fliegenden Händlern besetzt.
Es wird alles angeboten, was man im Alltag dort so braucht – oder auch nicht. Da ich weder Haushaltsgeräte, noch Kleidung – fast alles Waren aus China, kaufen wollte, bin ich bald in Richtung, Gemüse- und Obstmarkt abgebogen. Das Angebot an heimischen Mangos, Ananas, Wassermelonen und sechs Arten von reifen Bananen war gewaltig. Bei den importierten Äpfeln (aus China und Australien), den Zitrusfrüchte aus Pakistan, Trauben aus dem Iran, Rosinen aus Kalifornien, und Tamarinden aus Thailand, wurde ich doch sehr an unsere heimischen Supermärkte erinnert.
Gegen fünf Uhr, schon auf dem Weg ins Hotel, bin ich noch im Gewürzviertel gelandet. All das an Gewürzen und noch einiges mehr, was bei uns in den Geschäften vakuumverpackt in kleinen Port angeboten wird, stand dort in großen Säcken vor den Läden. Der Duft der Gewürze mischte sich mit den der Trockenfische die dort ebenfalls in allen Varianten angeboten werden.

Diese Mischung der Aromen begleiteten mich in meinen inzwischen nicht mehr so frischen Klamotten bis ins Hotel. Das war aber nicht weiter schlimm, da ich meinen letzten Abend in Colombo auf der Dachterrasse des Hotels verbrachte.

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Thailand 2015

tomtomtofu 2020

Für die Megatour 2020 , von Berlin nach Tokio  und weiter nach Hanoi laufen die Vorbereitungen!