Reise-Kurzbericht/ Video


vom 01.Nov. bis 18.Nov 2015
Dauer:  18 Tage 
Länge: 654 km
Höhenmeter 5910

Der Veranstalter, Herr Lenora von ceylon-holiday bietet seit mehreren Jahren neben drei festen, auch individuelle Radtouren für Sri Lanka an. Für unsere kleine Dreiergruppe war es eine Mischung aus „Rad-Fun und Pedal-Power“, wobei jeder von uns seine spezielle Urlaubsverlängerung hatte.

Hier ein 8 Minuten Film aus den 185 Videoschnipseln die ich mitgebracht habe.

Die ausgewählte Route führte von der Küste entlang in das Landesinnere. Vorbei an vielen kleinen Dörfern, radelten wir auf Deichen entlang der zahlreichen Stauseen und weiter an Bewässerungskanälen in Richtung Hochland.
Den Anstieg auf 1200 Meter haben wir in zwei Tagesetappen hinter uns gebracht. Die Herausforderungen waren sehr unterschiedlich. Neben den meist moderaten Anstiegen, gab es aber auch etliche bissige Etappen mit bis zu 12% Steigung.

Die nächsten fünf Tage ging es im Hochland, das geprägt ist von Teeplantagen, reichlich bergauf und bergab. Am vorletzten Tag der gemeinsamen Tour gab es die Belohnung in Form einer sechs Kilometer langen Abfahrt in Richtung der Südküste.

Da wir Morgens meist erst um halb neun losgefahren sind, waren einige der Etappen zu lang um sie mit dem Fahrrad zu bewältigen. So sind wir einige Male, für die letzten Kilometer in das Begleitfahrzeug umgestiegen.

Die breiteren Straßen waren überwiegend gut. Auf den Nebenstrecken kam es vor, dass nur wenig ebene Fläche zwischen den Schlaglöchern zu finden war. Wenn diese auch noch mit Wasser gefüllt waren, konnte man nicht immer erkennen wie tief sie wirklich sind. Wir haben aber alles unbeschadet überstanden.

Da sich das Wetter auch in den Tropen nicht mehr an seine meteorologischen Vorgaben hält, – der Monsun sollt im Oktober zu Ende sein, hat es in der Ebne und den Höhen bis 1000 Meter fast täglich geregnet. Zwar war das Ganze meist nach zwanzig Minuten vorbei, doch bei der Heftigkeit des Regens, war man schnell bis auf die Unterhose nass. Bei Temperaturen um 28°  war man aber auch bald wieder trocken.

Sri Lanka, das ungefähr so groß wie Bayern ist und rund 22 Mio. Einwohnern hat, verfügt über einige sehenswerte Ruinenstädte, so wie buddhistische und hinduistischen Tempeln aus 3 Jahrtausenden.
Allerdings fand ich, die von vielen Wasserläufen durchzogenen tropischen Wälder in der Ebene und die Nebelwälder in den Bergen mit der Vielfalt an Pflanzen und Tieren wesentlich beeindruckender.

Abgesehen von einigen pubertierenden jungen Männern, waren die Menschen die wir getroffen haben liebenswürdig und freundlich. Und auch wenn eine Verständigung nicht immer möglich war, ein freundliches „ajuboan“ oder „hello“ war immer zu hören.

Unsere gemeinsame Tour endete in Galle wo ich zwei Tage blieb. Christina hatte noch 14 Tage Ayurveda-Urlaub dazu gebucht. Silke konnte sich nur drei Tage ayurvedisch verwöhnen lassen, ehe sie wieder nach Hause flog.
Ich bin am Sonntag mit dem Rad in Richtung Colombo aufgebrochen wo ich montagnachmittag ankam. Für die Hauptstadt hatte ich eineinhalb Tage eingeplant, was vollkommen ausreichte.
Colombo hat wenig was man unbedingt sehen muss. So habe ich mich auf die Altstadt und deren Märkte beschränkt, die in ihrer Buntheit und Vielfältigkeit beeindruckend waren.

Der Flieger ging am Mittwoch zu moderaten Zeit um 09:50, so dass ich um 19:50 zu Hause in Hamburg war 😉

Thailand 2015

tomtomtofu 2020

Für die Megatour 2020 , von Berlin nach Tokio  und weiter nach Hanoi laufen die Vorbereitungen!