Bali & Java


Mai 2106, 

 Dauer: 

ca. 14 Tage,

 Strecke:

ca.400 km, 

Höhenmeter:

4500 m


Cocos-Travel bietet diese Erlebnis Radtour durch die „Insel der Götter“ Bali und Java 10-mal im Jahr an.

Für mich war es die achte Fahrradreise in Asien auf denen ich schon viel gesehen und erlebt habe. Auf meiner persönlichen Rangliste muss ich diese Tour leider nach hinten setzten, da mich, trotz einiger Highlights, die Reise insgesamt nicht so begeistert hat.

Positiv zu bewerten war die Organisation und Betreuung – beides war vorbildlich. Auch die bereitgestellten Fahrräder und die Begleitfahrzeuge waren tadellos.
Ebenso die Hotels. Sie waren durchweg gut bis sehr gut (oder es gab dann im weiten Umkreis keine anderen). Genauso die Zelte und Schlafsäcke die sauber und neuwertig waren.Dsc01200

Da man auf Bali, zumindest in Küstennähe den Touristenrummel und damit den täglichen Verkehrsinfarkt nicht entkommen kann, haben wir die ersten Kilometer meist im Begleitfahrzeug zurückgelegt. Bei einigen Etappen lagen die Startpunkte aber so weit auseinander, dass wir auch mal mehrere Stunden im Bus saßen.

Die Touren die wir fuhren, waren sehr unterschiedlich. Meist auf Nebenstraßen, aber auch mal über handbreite Trampelpfade, ganz selten auf Hauptstraßen. Es waren auch einige heftige Bergetappen mit bissigen Steigungen darunter.  Da das Begleitfahrzeug aber fast ständig in Sichtweite war konnte man jederzeit umsteigen

Die Landschaft, besonders in Bali ist geprägt von Reisfeldern und Palmplantaschen und ist bis in große Höhen kultiviert und bewohnt. Das war wohl auch der Grund dafür, dass wir außer den Affen keine weiteren Tiere zu Gesicht bekraf1aamen. Ebenso war das Obstangebot, meist Papaya, Melone und Bananen für tropische Verhältnisse eher bescheiden.

Die Highlights der Reise wie die Rafting Tour war recht lustig, aber sehr touristisch. Die Boote der unterschiedlichen Veranstalter starteten im Viertelstundenrhythmus.
Die Dschungeltour viel im doppelten Sinn ins Wasser. Während wir in einem schönen Naturpool an einem Wasserfall badeten, kam ein heftiger Tropenregen, der erst wieder aufhörte als wir unser Ziel erreicht hatten.

Beindruckend war der Schwefelvulkan Ijen. Der Aufstieg war recht beschwerlich aber es hat sich gelohnt.

Leider hat sich der Monsun des Öfteren nicht an seinen meteorologischen Vorgaben gehalten. Obwohl die Regenzeit vorbei sein sollte, hat es des Öfteren nachmittags geregnet. Das führte dazu, dass wir nach 11 Tagen fast keine trockenen Klamotten mehr hatten. Es gab auch keine Möglichkeiten in den Hotels diese zu trocken.

Wir hatten also die Wahl, noch zwei Tage nass durch den Dschungel zu radeln, oder mit nasser Badehose am Strand in Bali zu liegen. Wir entschieden uns für Letzteres.

Während meine Begleiter die Tage am Strand verbrachten, habe ich noch zwei kleinere Touren versucht, die ich aber in Anbetracht des Wahnsinns Verkehr abgekürzt habe.

Für mich hatte die Reise leider kein schönes Ende.
Ich bin am zweiten oder dritten Tag, in Bali, beim Absteigen vom Rad in einen Wassergraben getreten und habe mir an einen Stein den Knöchel aufgescheuert. Dabei habe ich mir wohl das Bakterium Leptospira eingefangen. Glücklicher Weise ist die Krankheit erst richtig ausgebrochen als ich wieder zu Hause war. Auf die Urlaubsverlängerung im Tropenkrankenhaus der Uni Hamburg hätte ich gerne verzichtet.

Thailand 2015

tomtomtofu 2020

Für die Megatour 2020 , von Berlin nach Tokio  und weiter nach Hanoi laufen die Vorbereitungen!